Meine liebsten Happy Painting!-Materialien für dich

Hier findest du einige meiner persönlichen Empfehlungen für Farben, Papier und Hilfsmittel rund ums Happy Painting! 

Natürlich kannst du zum Malen auch deine ganz eigenen Lieblingsmaterialien hernehmen. Fühl dich frei, kreativ zu werden mit allem, womit du dich wohl fühlst!

Hier einmal ein kurzer Überblick, was ich dir an Material empfehle für den Start:

  • Aquarellfarben
  • Aquarellpapier
  • 1-2 Aquarellpinsel
  • 1 schwarzer & 1 weißer Fineliner
  • Farbstifte
  • Bleistift, Radiergummi
  • Wasserbecher, Küchenpapier, ein Tuch, Platz zum Malen 🙂

Nachfolgend habe ich dir meine persönlichen Tipps und Empfehlungen zusammengeschrieben. Ich hoffe, ich kann dir damit gut weiterhelfen!

 

Welche Farben fürs Happy Painting?

Ich verwende grundsätzlich Aquarellfarben fürs Happy Painting! – aber auch mit Wasserfarben kannst du erst einmal starten, wenn du gerade erst mit dem Malen wieder beginnst. Wasserfarben lassen sich ähnlich wie Aquarellfarben vermalen, sie sind nur nicht ganz so farbintensiv und deckend. Deshalb machen Aquarellfarben etwas mehr Spaß! 🙂

Bei Aquarellfarben gibt es viele verschiedene Marken. Ich verwende sehr gerne die Van Gogh Aquarellfarben *, die eine hohe Farbintensität und Deckkraft mitbringen. Ebenso begeistert bin ich von White Night Aquarellfarben *. Aber auch die „klassischen Qualitätsmarken“ wie Schmincke oder Lukas kann ich empfehlen. Für den Anfang tut es aber auch ein Aquarellkasten von Pelikan.* Mit diesem habe ich lange ausschließlich gemalt und erst später die teureren Kästen dazu gekauft.

Wie viele Farben brauchst du?

Für den Einstieg ist natürlich ein Farbkasten ideal, um ein wenig Auswahl zu haben und auszuprobieren, welche Farben du magst und wie sie sich auf dem Papier verhalten. Wenn du aber günstig beginnen möchtest, auch weil du vielleicht noch nicht weißt, ob du beim Aquarellmalen bleibst,  kaufst du dir einfach einen leeren Kasten und füllst ihn mit ein paar Farben deiner Wahl auf. Aquarellfarben lassen sich gut untereinander mischen, sodass du auch mit wenigen Farben eine breite Farbpalette abdecken kannst! Du kannst jederzeit einzelne Farben nachkaufen und deine Ausstattung individuell ergänzen.

Aber ich kann dich jetzt schon vorwarnen: Happy Painting! macht süchtig! 😀 Ein Farbkasten ist daher sicher ein lohnenswertes Investment 🙂

Welches Papier ist das richtige?

Aquarellblöcke gib es in verschiedenen Varianten. Hier ist vor allem die Stärke des Papiers ausschlaggebend. Je stabiler dein Papier, umso mehr Farbe kann es aushalten und bleibt auch bei wilden Malereien schön glatt und unversehrt.

Ich empfehle dir mindestens 250g-Papier, damit du wirklich Spaß hast am Malen!

Ich persönlich arbeite gerne dem Hahnemühle Britannia Block matt * in 300g-starker Papierqualität. Es gibt auch raue Papierqualitäten – ich bevorzuge „matt“ oder „glatt“ um einen ebenen Untergrund zu haben. Das ist aber Geschmackssache. Meist nutze ich das Format 17 x 24 cm oder 24 x 32 cm.

Wenn möglich, schau auch, dass der Block rundherum verleimt ist. Dann wellt sich dein Papier beim Malen nicht und es kommt auch keine Farbe ungewollt auf die darunter liegenden Blätter!

Welche Pinsel eignen sich fürs Happy Painting?

Pinsel reichen dir für den Anfang 1-3 Stück in guter Qualität. Ich male meist mit den Größen 4, 6 und 8.

Achte, wenn du mit Aquarellfarben malst, darauf, dass sie für Aquarellfarben geeignet sind. Schlechte Qualität macht sich in Pinseln bemerkbar, deren Haare nach gelegentlichem Gebrauch in alle Richtungen abstehen – oder ständig herausfallen.

Ich persönlich verwende gerne die Finest Red Sable Pinsel von da Vinci mit runder Spitze. Sie lassen sich für flächiges Malen ebenso gut verwenden wie für feine Linien, für Aquarellfarben ebenso wie für Wasserfarben.

Grundsätzlich bieten die Da Vinci Pinsel * eine tolle Qualität. Hier gibt es auch Synthetikvarianten, wenn du auf Tierhaare verzichten magst.

Wassertankpinsel * sind übrigens eine gute Lösung für unterwegs! Das Wasser wird hier schon eingefüllt in den Pinsel, sodass du keinen extra Wasserbecher benötigst.

Welche Stifte und Fineliner ich dir empfehle

Farbstifte hat fast jeder zu Hause. Mir gefiel allerdings bei den meisten Holzstiften nicht, dass sie sehr glänzend malen. Ich habe mich deshalb für die Derwent Coloursoft Farbstifte * entschieden – ein himmelweiter Unterschied zu den klassischen Stiften, die ich vorher genutzt habe! Sie tragen so wunderbar weich und matt auf – und decken auch sehr gut! Polychromos Stifte * sind ein echter Klassiker und auch sehr zu empfehlen!

Grundsätzlich kannst du aber mit jeder Art von Farbstiften malen.

Fineliner oder Tintenstifte findest du in jedem gut sortierten Schreibwarenladen. Ich arbeite gerne mit dem Mitsubishi Pencil uni-ball Eye (UB 157, schwarz, fine) *. Ebenso mag ich die Fineliner pigment liner von Staedtler, die es in verschiedenen Stärken gibt.

Achte darauf, dass der schwarze Fineliner wasserfest ist: So kannst du auch noch nach dem Auftrag mit Aquarell- oder Wasserfarben über die Linienzeichnungen gehen.

Mein Favorit bei den weißen Finelinern ist der Uniball Signo Pen UM 153 * – der für mich beste weiße Tintenstift bislang! Er hat ein klares, weißes Schriftbild und ist schön deckend. Zudem lässt sich damit auch sehr filigran arbeiten und er liegt gut in der Hand.

Was brauchst du sonst noch alles?

An Hilfsmitteln empfehle ich dir noch einen Wasserbecher und Küchenpapier / Papiertuch. Für eine kleine Skizze vorab sollte ein Bleistift (HB oder B) nicht fehlen. Als Radiergummi empfehle ich immer wieder gerne den Knetgummi von Faber Castell *, der ist besonders schonend zum Papier und krümelt nicht.

 

Und nun viel Spaß beim Malen und Ausprobieren deiner Materialien!

Happy Painting!

Deine Clarissa